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Lapislazuli


Zoisit
Quelle: Wikipedia von
User: Luna04
Mythologie und Geschichte:
Woher genau der Begriff Lapislazuli stammt ist unklar. Zum einen kann es aus dem persischen kommen, von Lasurstein, was soviel wie „blauer Stein“ bedeutet, oder aus dem lateinischen von Lapis: „Stein“ und mittellateinisch, ursprünglich arabisch lazuli: „blau“

Wie dem auch sei, in der Vergangenheit wurden mehrere blaue Steine, mit diesen Namen versehen.

Im alten Ägypten wurde der Lapislazuli, als „Stein der Herrscher“ betitelt.

Durch seine leuchtende blaue Farbe, wurde und wird der Lapislazuli gerne als Schmuckstein verwendet. Schon vor 7000 Jahren begannen Menschen den Lapislazuli zu Ringen, Amuletten und kleineren Figuren zu verarbeiten.

Bildung:
Der Lapislazuli entsteht tertiär bei einer Metamorphose von Kalk zu Marmor. Der Lapislazuli besteht zum größten Teil aus Lasurit, enthält aber auch Pyrit (goldfarben), Calcit, Diopsid, Hauynit, Sodalith, Glimmer, Hornblende und weitere Mineralien.

Fundorte:
Schöne Exemplare des Lapislazuli stammen aus Afghanistan (Hindukusch in Badaghsha), USA (Kalifornien), Russland (Baikalregion) sowie aus Chile.

Gesundheitliche Heilwirkung:
Im körperlichen Bereich heilt der Lapislazuli Beschwerden im Halsbereich. Vor allem beim Kehlkopf und bei den Stimmbändern, entfalte der Lapislazuli seine gesamte Heilkraft. Wegen diesen heilenden Eigenschaften, wird der Lapislazuli vor allem für Sänger empfohlen, die Probleme mit ihrer Stimme haben,

Psychische Heilwirkung:
Der Lapislazuli fördert das Selbstbewusstsein seines Trägers und steigert so die Kontaktfreudigkeit. Man wirkt offener gegenüber fremden Personen.

Chemische Formel: (Na,Ca)8[(SO4,S,Cl)2(AlSiO4)6]
Kristallsystem: kubisch
Mineralklasse: Silikate
Farbe: dunkelblau, hellblau, grünblau (oft mit Pyritinprägnationen)
Strichfarbe: hellblau
Mohshärte: 5-6
Dichte: 2,38-2,45 g/cm3
Glanz: Fettglanz, Glasglanz, matt
Spaltbarkeit: unvollkommen
Radioaktivität: nicht radioaktiv
Magnetismus: nicht magnetisch



Lapislazuli Elefant Quelle Wikipedia von User Arpingstone (Adrian Pingstone)