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Malachit


Malachit
Fotografiert von Simon Eugster / Quelle: Wikipedia
Mythologie und Geschichte:
Der Malachit zählt zu den Geheimnis- und Sagenumwobensten Mineralen. Egal bei welcher Kultur, der Malachit war schon immer einer Frau bzw. einer Göttin geweiht. In Ägypten war es Harthor, in der Antike Aphrodite bzw. Venus und in Europa, Freya, die Göttin der Fruchtbarkeit. So verwundert es kaum, dass der Malachit für Schönheit, Sinnlichkeit, Verführung und Neugier steht.

Der Name leitet sich über lat. molochitis wohl vom griechischen Wort, maláche „Malve“ ab. Schon immer war der Malachit sehr beliebt, und wurde als Schmuck verwendet. In Ägypten stellte man Skarabäen und Amulette aus dem Mineral her. Auch die Optik wurde durch den Malachit aufgebessert. So schminkte man sich mit dem Malachit die Augenlieder.

Im Mittelalter dann, wurde der Malachit mehr für praktische Dinge angewendet. So wurde er lange Zeit beim Löten verwendet.

Bildung:
Gebildet wird der Malachit sekundär. Er kommt vor allem in Oxidationszone anderer Kupferminerale vor. Da entsteht er, wenn sich kohlensäurehaltiges Oberflächenwasser, mit Kupfer, zu basischem Kupferkarbon verbindet.

Fundorte:
Gefunden wird der Malachit vor allem in Australien, Chile, Russland, der Kongo in Afrika und Arizona in den USA.

Gesundheitliche Heilwirkung:
Der Malachit hilft bei Menstruationsproblemen und erleichtert die Geburt. Wegen dieser Eigenschaft ist er auch unter dem Namen „Hebammenstein“ bekannt.

Psychische Heilwirkung:
Der Malachit fördert verborgenes an den Tag, ob Träume, Impressionen, Gedanken oder Erlebnisse. Dabei macht er aber kein Unterschied ob sie schön oder schlecht waren.



Chemische Formel: Cu2CO3(OH)2
Kristallsystem: Monoklin
Mineralklasse: -----
Farbe: blass- bis dunkelgrün
Mohshärte: 3,5-4
Dichte: 3,95 (+0,15 -0,70) g/cm3
Glanz: Glasglanz, matt
Spaltbarkeit: vollkommen
Radioaktivität: nicht vorhanden
Magnetismus: nicht vorhanden



Roher Malachit
Roher Malachit
Forografiert von Piotr Menduckil



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