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Uranocircit


Uranocircit Mythologie und Geschichte:
Die Erstbeschreibung des Uranocircit fand im Jahre 1877 vom deutschen Mineralogen Albin Weisbachs statt. Schon 1804 berichtete Bertele von Uranglimmer. Strunz nahm sich der Sache in seiner 92-Seitigen Arbeit: „Die Uranfunde in Bayern von 1804 bis 1962“ an.

Bildung:
Uranocircit wird sekundär in Quarzadern oder anderen Sekundär-Uran-Mineralien gebildet. Bei einem rapiden Wasserverlust wandelt sich das Uranocircit in das chemisch gleiche Meta-Uranocircit um.

Fundorte:
Uranocircit kann vor allem in Deutschland gefunden werden. Hierbei müssen wir leider erwähnen, dass das Uranocircit in Deutschland schon wieder durch die ganzen Sammler rar geworden ist. Weitere Fundstellen befinden sich in Tschechien.

Strahlung:
Wie der Name schon sagt ist Uranocircit radioaktiv. Da das Uranocircit Dosen von über 0,1 rad aussenden kann, ist durchaus Vorsicht mit dem Mineral geboten. So soll man sich z.B. nach dem Berühren des Uranocircit die Hände waschen.

Gesundheitliche Heilwirkung:
Heilwirkungen des Uranocircit sind nicht bekannt. Viel mehr ist durch seine radioaktive Strahlung, vor dem Gebrauch des Uranocircit zu warnen.

Chemische Formel: Ba(UO2)2(PO4)2•12H2O
Mineralklasse: Uranglimmer
Kristallsystem: Tetragonal
Farbe: gelb - grün
Strichfarbe: blaßgelb
Mohshärte: 2 bis 2,5
Dichte: 3,46 g/cm3
Glanz: -
Spaltbarkeit: vollkommen [001], deutlich [100]
Radioaktivität: Radioaktiv,je nach Art und Größe der Fundstücke,schwach bis sehr stark
Magnetismus: {{{Magnetismus}}}


London British Museum
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Uranocircitbrocken fotographiert von Julian Gröger

London British Museum
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Uranocircit unter UV. Radioaktivität: 15000-20000 Bq.
Uranocircit fotographiert von Julian Gröger