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Falkenauge


Mythologie und Geschichte:
Durch den seidenartigen Schimmer, der im runden Schliff zu einem Lichtlauf führt, erhält das Falkenauge sein Namen. Doch durch das Aussehen kam man nicht nur zum Namen des Steines, viel mehr brachte man es mit dem Körper des Menschen im Zusammenhang. So dachte man in Vergangenen Zeiten, dass das Falkenauge, Augen heilen kann. Als Amulett sollte das Falkenauge gegen Dämonen, Hexen und anderen Kreaturen aus der Unterwelt schützen. Die Inquisition setzte das Falkenauge ein um Hexen zu überführen. Sie hoben den Stein, einer angeblichen Hexe vors Gesicht, wendete sie sich ab, war sie überführt.

Bildung:
Das Bildungsprinzip, ist beim Falkenauge, Primär. Gebildet wird das Falkenauge durch die Verkieselung von Krokydolith. Dabei werden die fasrigen Kristalle fest in den Quarz eingeschlossen. An diese erkennt man ein Falkenauge. Durch die Verwitterung des Falkenauges, entsteht das Tigerauge.

Fundorte:
Zu finden ist das Falkenauge in Australien, Birma, Indien, Südafrika und den USA.

Gesundheitliche Heilwirkung:
Das Falkenauge wirkt gegen Nervosität und Zittern. Außerdem kann es schmerzlindernd wirken.

Psychische Heilwirkung:
Durch das Falkenauge kann man sich ein wenig von seinen Gefühlen und Empfindungen distanzieren. Dies hat zur Folge, dass man von Stimmungsschwankungen nicht stark betroffen ist.



Chemische Formel: SiO2+Na2(Mg, Fe, Al)5(OH/Si4O11)2
Mineralklasse: Oxide, Quarz-Gruppe
Kristallsystem: trigonal
Farbe: dunkelblau/blauschwarz
Mohshärte: 6-7
Dichte: 2,65-2,73 g/cm3
Glanz: Fettglanz, Seidenglanz
Spaltbarkeit: keine
Radioaktivität: nicht vorhanden
Magnetismus: nicht vorhanden



Falkenauge
Ein Falkenauge