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Jade


Jade
Foto von Simon Eugster
Quelle: wikipedia
Mythologie und Geschichte:
Jade gilt im Allgemeinen als Glückbringer. Gerade im Fernen Osten, war Jade sehr begehrt Zurückzuführen ist der Name „Jade“ auf das Wort spanische Wort piedra de ijada, Lenden- bzw. Nierenstein. In Berührung mit Jade kamen die Spanier, in Südamerika, dort wurde von den Ureinwohnern behauptet, dass der Stein Nieren heilen könnte. Später wurde der Begriff dann auch in China weitergeführt.

In China ist Jade schon seit mindestens 8000 Jahre zu Hause. Die Chinesen schätzen Jade, und verarbeiteten das Mineral zu Kunstgegenständen und Schmuck, der zusätzlich als Glücksbringer diente.

Bildung:
Gebildet wird Jade bei der Metamorphose von basischen Gesteinen, d.h. im tertiären Bildungsprinzip. Den seltenen Lavendel-Jade erhält man bei zusätzlich Mangan Einschlüssen.

Jade ist ein Begriff, der zwei Mineralien vereint, ist also in diesem Sinn keine richtiger Mineralname. Die beiden Mineralen für die Jade steht sind Jadeit und Nephrit. Um den Namen Jade zu erhalten müssen beide dieser Mineralien, als Aggregate vorliegen. Mit Aggregaten ist die Form kleinster verzahnter Körner oder verfilzter Fasern gemeint. Jadeit ist sehr selten,im Gegensatz zu Nephrit.

Gesundheitliche Heilwirkung:
Wie die Ureinwohner von Südafrikanern den Spaniern es beibrachten, unterstützt Jade die Funktionen der Niere und gleicht damit z.B. den Wasserhaushalt aus. Zusätzlich soll Jade reaktionsschneller machen.

Psychische Heilwirkung:
Jade bringt verborgenes Wissen des Trägers an die Oberfläche. Sie belebt Träume, Erinnerungen und innere Bilder.

Chemische Formel (Jadeit): NaAlSi2O6
Chemische Formel (Nephrit): Ca2(Mg, Fe)5Si8O22(OH)2
Kristallsystem: Monoklin
Mineralklasse: Ketten-Silikate
Farbe: weißlich, grün(jadeit), violett(Lavendel-Jade
Mohshärte: 7
Dichte: 3,30 - 3,36 g/cm3
Glanz: wachsartig
Radioaktivität: nicht vorhanden
Magnetismus: nicht vorhanden



Jade Stein
Ein Jade-Stein
Forografiert von Immanuel Giel - Quelle Wikipedia