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Citrin


Citrin gehört zur Familie des Quarzes und wird manchmal auch Zitrin geschrieben.

Mythologie und Geschichte:
Die Griechen prägten den Namen des Steines. Sie gaben ihm dem Namen Citrin, das soviel wie Zitronenstein bedeutet. Sie kamen auf den Namen, da ein Citrin hellgelb wie eine Zitrone ist. Römer trugen den Citrin auf der Brust um sich vor bösen Blicken zu schützen. Im Mittelalter wurde dem Citrin eine besondere Rolle zugesprochen. Er wurde als Sonnenstein verehrt, der dem Träger ewiges Leben schenken sollte.

Bildung:
Die gelbliche Farbe, die der Citrin besitzt verdankt er einer Kombination von hohem Druck, hohen Temperaturen sowie von Mangan und Titan. Umso reiner, farbintensiver und größer, umso besser ausgeprägt sind seine Heileigenschaften. Deswegen spielt es bei der Anwendung des Citrins eine wichtige Rollen, das der Stein von der Natur und nicht von Menschenhand erschaffen wurde.

Fundorte:
Wie viele Steine, findet man Citrine häufig in Nördlicher-/Westlicher Richtung. Fundorte sind deshalb vor allem Argentinien, Brasilien (Rio Grande do Sul, Minas Gerais, Maraba), USA, Bolivien, aber auch in anderen Ländern kann man auf den Citrin stoßen, dazu gehören unter anderem Madagaskar, Rußland (Ural), Spanien (Salamanca, Cordoba), Frankreich (Dauphine), Birma.

Gesundheitliche Heilwirkung:
Der Citrin stärkt das Immunsystem und den Stoffwechsel. Gerade bei zuckerkranken Menschen lindert der Citrin die Stoffwechselstörung. Dies erreicht der Citrin in dem er die Insulinsteuerung übernimmt. Doch nicht nur das Immunsystem und der Stoffwechsel wird vom Citrin gestärkt, auch die Niere und der Darm bekommen etwas von der Stärke des Citrins ab.

Psychische Heilwirkung:
Der starke Citrin hilft schwache und sensible Menschen. Durch die Stärke, die der Citrin ausstrahlt bewahrt er Menschen vor Suizid und Trübsal.



Chemische Formel: SiO2+Fe
Kristallsystem: trigonal
Kristallklasse: Trapezohedral 32
Farbe: schwach- bis goldgelb
Strichfarbe: weiß
Mohshärte: 7
Dichte: 2,65 g/cm3
Transparenz: durchsichtig bis durchscheinend
Spaltbarkeit: keine
Radioaktivität: möglich durch künstliche Färbung durch Bestrahlung
Magnetismus: nicht vorhanden