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Opal


Mythologie und Geschichte:
Ableiten lässt sich der Namen des Opals von lateinisch opalus. Der Name Opal, kommt aber höchstwahrscheinlich vom Sanskritwort „upala“ für „kostbarer Stein“. Von diesem Sanskritwort geht man aus, dass das griechische Wort: „opallios“ (Farbwechsel) davon abstammt. Schon der römische Schriftsteller Plinius, nannte den Opal, einen Edeltstein und auch noch heute trägt er diese Auszeichnung. Der Opal ist ein Glücks- wie auch ein Unglücksstein. Im alten Griechenland, sagte man sich, das der Opal aus den Glückstränen, des Göttervater Zeus, nach dem Sieg über die Titanen entstanden sei. In Indien meint man, das der Opal die erstarrte Göttin des Regenbogens sei. Was auch immer der Opal ist, mit seinen Farbspielen, hat er jeher seine Bewunderer in den Bann gezogen.

Bildung:
Ein Opal bildet sich, wenn Kieselsäure-Gel, Wasser verliert und sich verfestigt. Es entstehen Siliziumdioxid-Kügelchen, durch die bei der Lichtbeugung, der Opal sein farbiges Schillern erhält. Je nach Grundfarbe bekommt der Opal dann seinen Namen: bei weiß heißt er Milchopal, ist er schwarz wird er Schwarzopal genannt und bei einer bläulichen Grundfarbe, hört er auf den Namen Boulder-Opal.

Fundorte:
Opale sind sehr selten, sodass an einen industriellen Abbau, gar nicht zu denken ist. Obwohl man Opale auf nahezu jeden Kontinent finden kann, kommen trotzdem etwa 96% der Opale aus Australien. Dort wurde 1849 die ersten Opalbrocken auf einer australischen Rinderstation namens Tarravilla entdeckt. Die restlichen etwa 4% stammen aus Edelsteinminen in Mexiko und im Norden Brasiliens sowie in den US-Staaten Idaho und Nevada und neuerdings auch in Äthiopien und im westafrikanischen Land Mali.

Varianten von Opalen:



Gesundheitliche Heilwirkung:
Ein Opal stärkt den Lebenswillen und das ist generell gesundheitsfördernd.

Psychische Heilwirkung:
Opale machen den Träger emotional, lebenslustig und fördern zudem den Optimismus. Neben diesen Eigenschaften greift der Opal in das Sexualleben ein und stärkt, Verlangen, Erotik und die Sexualität.

Chemische Formel: SiO2*nH2O
Kristallsystem: amorph(hcp)
Kristallklasse: amorph
Farbe: höchst vielfältig
Strichfarbe: weiß
Mohshärte: 5,5-6,5
Dichte: 1.9-2,5 g/cm3
Glanz: Fettglanz
Spaltbarkeit: keine
Radioaktivität: nicht vorhanden
Magnetismus: nicht vorhanden (diamagnetisch)



Roh opal
Rohopal aus Barco River, Queensland, Australien fotografiert von Aram Dulyan
Quelle: wikipedia.de